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Egoload - Zielstrebiger Realist

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Willkommen in 2008

Tag 2 im neuen Jahr....und der Alltag ist wieder eingekehrt.

Silvester im kleinen, aber sehr feinen, Kreis war sehr schön:

Statt Bleigießen wurde zuerst für die stilvolle Tafel Silber geputzt.....

Silber

Ein excellentes 5-Gänge-Menue vom eigens aus Frankreich angereisten Hobby-Koch endete mit einer Nachspeise der Hausherrin.....zum niederknien......

Himbeer-Tiramisu

Und geheimnisvolle Besucher landeten rechtzeitig vor dem Feuerwerk.....

Ufo01

Die Nacht war kurz und geräuschvoll......und endete mit einem Katerfrühstück ( liebe Grüße an I., ich hoffe, es geht Dir wieder besser ! ) und mit dem einstimmigen Beschluß, nächstes Silvester gemeinsam am Meer zu verbringen....
Danke Liebste, I. und M. für den schönen Abend und für Eure Bemühungen.

Und so hat mich also nach vielen Feiertagen der Alltag wieder. Die Weihnachtsdeko ist entsorgt, mein Anwalt mit dem Forderungsinkasso eines zahlungsunwilligen Kunden betraut, der Postnachsendeantrag gestellt......und morgen geht es dann wieder zu meinen Kunden.....und meine Umzugsvorbereitungen in die heiße Phase......

Sonntag, 30. Dezember 2007

Das Ding mit dem Jahresende

Das Jahr neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Zeit auch für mich, Bilanz zu ziehen:

Es war ein schweres, kräftezehrendes und langes Jahr, auch wenn ich so oft das Gefühl habe, dass die Zeit nur so verfliegt. Ich habe nicht nur meinen Bruder-, sondern auch einen Teil von mir selbst und meinen Hoffnungen verloren. Ich habe gelernt, dass Trauer etwas sehr individuelles ist, bei dem es kein falsch oder richtig gibt, sondern dass jeder seinen eigenen Weg finden muß, wie auch sonst im Leben.

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, Schweres überstanden zu haben. Weil ich stark bin, auch wenn ich es so selten fühle. Und weil ich Menschen an meiner Seite weiß, die mich mit ihrer Liebe und Freundschaft tragen, wenn ich glaube, selbst nicht mehr weiter gehen zu können. Bewahrheitet hat sich auch, dass sich andere Türen öffnen, wenn sich eine Tür schließt.

Wie jedes Jahr werde ich sicher auch morgen ein paar Tränen vergießen. Keine Ahnung, warum das zu meinem Silvester dazu gehört wie Dinner for one oder für Andere die Knallerei. Tränen des Abschiedes, auch von einem weiteren Jahr meines Lebens. Tränen der Angst, ob der Ungewißheit, was das nächste Jahr bereit hält. Aber auch Tränen der Dankbarkeit und der Freude, dass ich liebe Menschen um mich weiß. Manche ganz nahe, manche weit entfernt, manche tagtäglich und manche nur selten, was aber nichts über die Tiefe der Beziehung aussagt.

Gute Vorsätze für das neue Jahr gibt es nicht. Bekanntlich ist Leben ja das was passiert, während wir andere Pläne machen. Aber Wünsche, die habe ich. Vor allen Dingen Gesundheit für mich und die Menschen, die mir wichtig sind. Lachen möchte ich mal wieder, herzhaft und unbeschwert....und tanzen.....und küssen......

Danke allen, die mir hier ihre Gedanken und ihre Zeit gewidmet haben und die mir mit ihren Kommentaren andere Ansichten nahe gebracht haben. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und glückliches Jahr 2008 !

Samstag, 29. Dezember 2007

Geschafft !

"Manchmal meistens sind die Dinge gar nicht so, wie man sichs vorgestellt hat, sondern besser"
Manchmal kommt es aber auch viel schlimmer....

So, Weihnachten ist geschafft. Von einigen wenigen Stunden abgesehen, habe ich die 4 Tage im Hotelbett verbracht, weil mein Körper mich im wahrsten Sinne des Wortes in die Knie gezwungen hat. Keine Weihnachtsfeier, keines der wirklich excellenten Menues...naja, es gibt schlimmeres und nur Versuch macht klug.....

Die Rückfahrt am 2. Weihnachtstag begann abenteuerlich: Wie der Name schon sagt, lag das Berghotel erwartungsgemäß auf einem Berg. Die 4 km lange Abfahrt auf die Hauptstraße gestaltete sich mit Blitzeis und dank Vaters Sommerreifen zu einem echten Alptraum, auf den ich gern verzichtet hätte. Letztlich ging die Schlitterpartie aber gut, auch wenn wir das ein oder andere Mal befürchteten, gen Abgrund zu rutschten...

Ein paar Highlights gab es trotzdem:
Eine 2-stündige Ajurveda-Massage, von den Zehen bis zu den Haarspitzen, die ich absolut genossen habe....
Viele, individuelle und großzügige Geschenke zum Teil mit Lerneffekt....Oder wußten Sie, dass es spezielles Spätzlemehl gibt ? ....
Ein Weihnachtsmail eines verloren geglaubten-, aber niemals vergessenen, Menschen....

Bleibt nur noch der Abschluß des Jahres, den ich im kleinen, aber feinsten Kreis verbringen werde. Guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes und glückliches Jahr 2008 !

Freitag, 21. Dezember 2007

Frohe Weihnachten

Eine fast vergessene Legende erzählt von einer kleinen Kerze, die nicht brennen wollte. „Wer erst einmal brennt, verbrennt recht bald“, jammerte sie, „und dann ist es um ihn geschehen. Ich will bleiben, wie ich bin“.

Eine größere, ältere Kerze antwortete gelassen: “Wenn du nicht brennst, bist du tot, noch bevor du gelebt hast. Dann bleibst du auf ewig nur Wachs und Docht. Nur wenn du dich entzünden lässt, wirst du, was du wirklich bist.“

Aber die kleine Kerze war nicht überzeugt. Sie wollte bleiben wie sie war. „Ich will nicht brennen! Ich möchte nicht weniger und weniger werden und abnehmen wie ein Schneemann, wenn er schmilzt! Ich möchte bleiben, wer ich bin! Auch wenn es dunkel und kalt um mich herum ist. Ich will nicht, dass mich meine Flamme auffrisst.“

„Man kann es eigentlich nicht mit Worten erklären, man muß es erfahren“, fuhr die andere Kerze rätselhaft fort. „Nur wer sich hingibt, verwandelt die Welt, und indem er die Welt verwandelt, wird er auch ein Stück mehr ER selbst. Du darfst nicht über das Dunkel klagen und über die Kälte, wenn du dich nicht anzünden lässt!“

„Du willst mir also sagen, dass man erst glücklich werden kann, wenn man etwas von sich hergibt ?“

„Ja, so ist es. Du verlierst zwar nach und nach deine Form, bist nicht mehr so schön und elegant, doch dafür bekommst du etwas Großartiges geschenkt. Sobald deine Flamme brennt und leuchtet, bist du mächtiger als jede Finsternis und Kälte dieser Welt.“

Da ging der kleinen Kerze plötzlich ein Licht auf. Sie gab ihren Widerstand auf und ließ sich anzünden. Und je mehr sie flackerte, desto mehr verwandelte sie sich in Licht und strahlte und leuchtete, als gälte es, alle Nächte der Welt zu erhellen. Am schönsten war ihr Widerspiegel in den Augen und Herzen der Menschen.


Ich verabschiede mich mit sehr gemischten Gefühlen und mit viel Angst in den Weihnachtsurlaub. Meine Gedanken sind bei den Menschen, die mich durch das vielleicht schwerste Jahr meines Lebens begleitet haben und die ich auch in den kommenden Tagen bei mir weiß. Vielen Dank dafür !

Meine Gedanken sind auch bei den Menschen, denen es nicht gut geht, weil sie krank oder allein sind, großen Kummer haben oder die Tage nicht im Kreis ihrer Familie verbringen können.

Ich wünsche Euch allen harmonische, friedliche und glückliche Festtage, wie und wo auch immer Ihr sie verbringen werdet.
Foto0030

Sonntag, 16. Dezember 2007

Rudi mit der roten Nase

Schnallen Sie sich den Schlitten um, Sie sind Rudolf, das Rentier!

Hmm, vielleicht gehen Sie nicht gerade in die Geschichte ein für Ihre triefende Nase oder für die schnellste Weltumrundung mit einem Schlitten, aber genau wie Ihr freundliches Weihnachtsdouble sind Sie ein zuverlässiger Freund, mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Sie bleiben sich eben treu und traben, ähh rennen nicht jedem Trend hinterher. Und Sie wissen, dass Sie stark genug sind, um nicht immer mit dem Trott der Herde trampeln zu müssen, ganz besonders nicht, wenn die Herde in eine Richtung trabt, die Ihnen nicht gefällt. Es ist genau diese unabhängige Art, gepaart mit Ihrem guten Herzen, die aus Ihnen so ein besonderes Rentier machen. Sie sind authentisch, und das merken die Menschen um Sie herum. Bleiben Sie also, wie Sie sind und machen Sie Ihren Lieben zu Weihnachten eine Freude!

Gefunden bei Singlemama

Hier gehts zum eigenen Test

In den letzten Zügen

Die Zeit schreitet unaufhaltsam voran. Nächste Woche um diese Zeit sitze ich schon im Hotel im Hochsauerland beim Abendessen.

Die Weihnachtspost ist geschrieben und die Geschenke sind eingepackt. Nach dem morgigen Friseurtermin stehen nur noch 2 Bürotage in der nächsten Woche an. Einen Tag werde ich meine Geschenke an meine Kunden verteilen und dann war es das für dieses Jahr.

Einige Umzugsdinge konnte ich in der letzten Woche auch erledigen. Wegen Betriebsferien des Wohnungsverwaltung bekomme ich den Schlüssel für meine neue Wohnung erst am 10.01.08. Also mußte ich den Maler umbestellen, der ja für die 1. Januarwoche geplant war. Am Freitag saßen wir 2 Stunden zusammen und haben die Farben ausgesucht, die er besorgen wird. Wieder ein Gang weniger für mich.....
Der Umzug ist also auf das letzte Januarwochenende verschoben, allerdings wird die Büroeinrichtung bereits am 14.1. geliefert. Nach den Weihnachtstagen steht also Kistenpacken auf dem Plan....

Der bevorstehende Weihnachtsurlaub sorgt schon jetzt für eine gewisse Entspannung, muß ich mir doch keine Gedanken um das Weihnachtsmenue und die damit verbundenen Einkäufe machen.

Mit der Entspannung und der Vorfreude auf Massagen und Kosmetiktermine kommt aber auch die Unruhe und die Angst vor den Weihnachtstagen, die in diesem Jahr so ganz anders sein werden. Schaun wir mal.....

Montag, 10. Dezember 2007

2 Millionen Kalorien, 20 cm und 9 Arbeitstage

Das Wochenende war gefüllt mit geschätzten 2 Millionen Kalorien, stand doch der hier bereits erwähnte Backmarathon mit der best-liebsten Freundin an.

Wie es sich für die Langstrecke gehört, begann der Freitag eher gemächlich, hatte doch der Interregio auf der knapp einstündigen Strecke satte 45 Minuten Verspätung. Nach dem Großeinkauf ging es in die Küche, wo wir 8 Teige vorbereiteten, bis der Rücken weh tat ( meiner jedenfalls ;-) ).

Übrigens eine schöne Gelegenheit, sich den wesentlichen Fragen des Lebens zu widmen...wie z.B. "Wie lang sind 20 cm".....
Foto0025

Von Samstag mittag an lief der Backofen im Dauerbetrieb ( ein Hoch auf den Erfinder des Umluftherdes ). Erkenntnisse: Aus Schmandplätzchen und Engelsflügeln können auch Engelsplätzchen und Schmandflügel werden.

Wie beim Marathon endete das Wochenende am Sonntag mittag mit einem Abschluß-Sprint zum Bahnhof....Anstrengend war´s, Liebste, aber schööööön, danke ! :-)

Wie leer und geschafft ich nach diesem Jahr bin, zeigt die Tatsache, dass ich den Geburtstag einer meiner engsten Freunde am Samstag völlig vergessen habe....Es tut mir leid, Hase :-(

Noch 9 Tage arbeiten......

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Das Ding mit dem Nikolaus

Der legendäre Nikolaus ist eine Verschmelzung aus zwei historischen Personen: dem Bischof Nikolaus von Myra im kleinasiatischen Lykien, der wahrscheinlich im 4. Jdt. gelebt hat, und dem gleichnamigen Abt von Sion, der Bischof von Pinora war und am 10. Dezember 564 in Lykien starb.
Es ranken sich viele Legenden um diese Figur, in denen stets die Barmherzigkeit und Mildtätigkeit des Nikolaus im Vordergrund stehen.

Insbes. im Advent wird mir bewußt, dass es mir in vielerlei Hinsicht besser geht, als vielen anderen Menschen. Nicht nur besser als den Hungernden in den Entwicklungsländern, sondern auch besser als vielen Menschen in Deutschland und auch als so manchem Menschen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Wie jedes Jahr versuche ich meinen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass auch weniger privilegierte Menschen nicht nur mit Schrecken an Weihnachten denken, sondern auch einen Grund haben, sich zu freuen.
Es gibt 2 Aktionen, die ich jedes Jahr immer wieder gern unterstütze:
Seit nunmehr 10 Jahren gibt es die Aktion Lichtblicke, die die Lokalradios NRWs in Zusammenarbeit mit der Kirche ins Leben gerufen haben. Lichtblicke unterstützt notleidende Kinder in NRW und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

Eine andere unterstützungswürdige Aktion führen jedes Jahr die Soroptimistinnen durch. Am 1. Adventssamstag bitten sie vor einem großen Einkaufszentrum die Kunden, ein Teil mehr als benötigt, einzukaufen. Die Spende kommt jeweils den Tafeln in der näheren Umgebung zu Gute. So bekommen Menschen, die nicht mal genug Geld für Lebensmittel haben, eine kleine Weihnachtszugabe. In diesem Jahr sind durch die Aktion 3 LKW-Ladungen zusammengekommen.

Es muß also nicht immer ein großer finanzieller Aufwand betrieben werden, um anderen Menschen zu helfen. Hilfe sollte sich auch nicht nur auf Weihnachten beschränken. Ich bemühe mich das ganze Jahr über, achtsam durchs Leben zu gehen und ich denke, dass Jeder die Möglichkeit hat, zu helfen. Manchmal hilft es schon, wenn man sich einfach die Zeit nimmt, um jemandem in Not zuzuhören.....einer alten Frau die Einkäufe die Treppen herauf zu tragen....ein weinendes Kind zu trösten....einen einsamen Menschen anzurufen oder einen Brief zu schreiben.....

Ein bisschen Barmherzigkeit, ein wenig Mildtätigkeit und Aufmerksamkeit für das, was uns täglich begegnet.....ein bisschen Nikolaus an jedem Tag.....das wünsche ich mir.

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Grrrr....

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Überraschungsbesuche hasse ?

Entgegen aller Absprachen hat der Mitarbeiter meiner Noch-Wohnungsgesellschaft statt meiner Telefonnummer meine Adresse an potentielle Nachmieter weitergeben. Mit dem Ergebnis, dass heute Abend um 21 Uhr eine Interessentin auf der Matte stand, als ich gerade der Badewanne entstiegen bin.

So nicht, Herr F. !

Edit 06.12.2007:
Herr F. war nach meinem telef. Anschiß Anruf heute morgen ziemlich kleinlaut: er war mit der Interessentin gestern abend zu mehreren Wohnungsbesichtigungen unterwegs und hatte leider meine Tel.-Nr. im Büro vergessen. Da meine Adresse auf dem Nachhauseweg der Interessentin lag, hat er ihr gesagt, dass sie doch einfach mal bei mir anklingeln soll, ob sie sich nicht mal eben die Wohnung anschauen könnte.....Frechheit !

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