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Egoload - Zielstrebiger Realist

Donnerwetter

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Über mich

Sonntag, 20. Juli 2008

Ein veritabler Baumstamm

Bei Evi liegen ganze Bäume herum und da ich gerade Langeweile habe, schnappe ich ihn mir doch mal.

1. Wann bist du heute aufgestanden?
9 Uhr

2. Diamanten oder Perlen?
Diamonds are a girl best friends

3. Was war der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Oooops, das ist ein echtes Outing eines Nicht-Cineasten: "Dangerous Minds" mit Michelle Pfeiffer. Wie ich gerade nachgeschaut habe, ist der von 1995 ;-)

4. Was ist deine liebste Fernsehserie?
Aktuell keine, früher "Sex and the City" und ganz früher "Dallas".

5. Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Heute, am Sonntag, fällt es üppig aus: 1 Körnerbrötchen, 2 Toast, 1 weichgekochtes Ei, Käse, Wurst, Schinken, Landrahm, Tee

6. Was ist dein zweiter Vorname?
Meinen Eltern fiel nur einer ein

7. Welches Essen magst du überhaupt nicht?
Rosenkohl, Sauerbraten

8. Was ist deine momentane Lieblings-CD?
Coldplay - Viva la vida, Duffy - Rockferry

9. Welches Auto fährst du ?
Peugeot

10. Lieblings-Sandwich?
Thunfisch oder Mozzarella-Tomate-Basilikum

11. Welchen Charakterzug lehnst du ab?
Egoismus

12. Dein Lieblingskleidungsstück?
Im Sommer alles aus Leinen, im Winter selbstgestrickte Wollsocken ;-)

13. Wenn du irgendwo auf der Welt hinfliegen könntest?
Keine Ahnung, die Welt ist zu groß und schön, als dass es ein einziger Ort wäre

14. Lieblings-Kleidermarke?
Ich bin nicht auf eine Marke festgelegt, sondern kaufe das, was mir gefällt

15. Wo willst du dich zur Ruhe setzen?
In einem reetgedeckten Haus an der Nordsee

16. An welchen Geburtstag erinnerst du dich?
An meinen letzten

17. Welchen Sport schaust du dir am liebsten an?
Fußball-Bundesliga und Tour de France ( weil ich früher sehr oft Urlaub in Frankreich gemacht habe )

18. Weitester Ort, wo du das hier hinschickst?
Ich schicke nicht, ich lasse mitnehmen ;-)

20. Wann ist dein Geburtstag?
Im April

21. Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?
Morgenmensch

22. Was ist deine Schuhgröße?
38

23. Haustiere?
Wollmäuse und Stubenfliegen ;-)

25. Was wolltest du früher mal werden?
Älter, damit ich endlich Autofahren durfte ;-)

26. Wie geht’s dir heute?
So lala, das Wetter ist schlecht und ich bin irgendwie lustlos

27. Was ist deine Lieblingsnascherei?
Alle Arten von Desserts

28. Lieblingsblume?
Ich liebe alle Blumen

29. Auf welchen Tag in deinem Kalender freust du dich schon?
Auf den nächsten Freitag ;-)

30. Was hörst du gerade?
"Warwick avenue" von Duffy

31. Was hast du als letztes gegessen?
Schokokekse

32. Wünschst du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst?
Aber natürlich !

33. Wenn du eine Farbe wärst, was wärst du?
Gelb

34. Wie ist das Wetter?
Trübe und es schauert schon den ganzen Tag.

35. Letzte Person, mit der du telefoniert hast?
Gestern abend mit meinem Freund und Geschäftspartner aus Hamburg

37. Lieblingsrestaurant?
"Taverna Andaluza" und "Mediteranos"

38. Echte Haarfarbe?
Straßenköterblond

39. Was war als Kind dein Lieblingsspielzeug?
Knicker ( oder auf hochdeutsch: Murmeln )

40. Küssen oder Umarmung?
Kommt auf das Gegenüber an ;-)

41. Schoko oder Vanille?
Schoki natürlich

42. Kaffee oder Tee?
Tee !

43. Wann hast du das letzte Mal geweint?
Am letzten Donnerstag

44. Was ist unter deinem Bett?
Wollmäuse ;-)

45. Was hast du letzte Nacht gemacht?
Endlich mal wieder tief und fest geschlafen

46. Wovor hast du Angst?
Vor der Angst, vor Krankheit und Tod

47. Süß oder sauer?
Alles zu seiner Zeit, aber öfter süß

48. Wie viele Schlüssel hast du an deinem Schlüsselbund?
8

49. Wie viele Jahre bist du schon bei deiner jetzigen Firma?
Ich bin seit 2 Jahren meine eigene Firma ;-)

50. Liebster Wochentag?
Freitag....oder Sonntag Morgen.....

51. In wie vielen Städten hast du schon gelebt?
1

52. Findest du schnell Freunde?
Ich glaube, dass Freundschaften mit der Zeit wachsen und deswegen nicht schnell zu finden sind. Kontakt finde ich sehr schnell, weil ich ein offener Mensch bin, der gut auf Andere zugehen kann.

53. Hast du viele Freunde?
Menschen mit vielen Freunden sind mir eher suspekt. Freundschaften wollen gepflegt werden und benötigen Zeit. "Richtige" Freunde kann ich an einer Hand abzählen.

54. An welche Personen wirst du das schicken?
Niemand, wer will, der kann nehmen.

55. Wieviele werden antworten?
Wer Lust dazu hat

Sonntag, 30. März 2008

Frühlingsgefühle

Herzklopfen......Unruhe.....Atemlosigkeit........feuchte Hände.....schlafarme Nächte......kaum Appetit....und keinen Schokoladenjeeper....

Nein, ausnahmsweise habe ich mal keine Panik.....

Ich bin seit ganz langer Zeit einfach nur verknallt wie ein Teenie und spüre wieder soetwas wie Leben in mir.....

Sonntag, 16. Dezember 2007

Rudi mit der roten Nase

Schnallen Sie sich den Schlitten um, Sie sind Rudolf, das Rentier!

Hmm, vielleicht gehen Sie nicht gerade in die Geschichte ein für Ihre triefende Nase oder für die schnellste Weltumrundung mit einem Schlitten, aber genau wie Ihr freundliches Weihnachtsdouble sind Sie ein zuverlässiger Freund, mit dem man durch dick und dünn gehen kann. Sie bleiben sich eben treu und traben, ähh rennen nicht jedem Trend hinterher. Und Sie wissen, dass Sie stark genug sind, um nicht immer mit dem Trott der Herde trampeln zu müssen, ganz besonders nicht, wenn die Herde in eine Richtung trabt, die Ihnen nicht gefällt. Es ist genau diese unabhängige Art, gepaart mit Ihrem guten Herzen, die aus Ihnen so ein besonderes Rentier machen. Sie sind authentisch, und das merken die Menschen um Sie herum. Bleiben Sie also, wie Sie sind und machen Sie Ihren Lieben zu Weihnachten eine Freude!

Gefunden bei Singlemama

Hier gehts zum eigenen Test

Dienstag, 2. Oktober 2007

Das Ding mit der Spontaneität Teil 2

Hatte ich noch hier behauptet, nicht spontan zu sein, muß ich das heute wohl korrigieren. Manchmal kann ich nämlich sehr spontan sein....

z.B. habe ich vor 3,5 Jahren eines morgens entschieden, dass ich ein neues Auto haben möchte. Am Nachmittag des gleichen Tages habe ich noch den Kaufvertrag unterschrieben und 2 Tage später stand der Neue dann vor meiner Tür.

Vor fast genau 5 Jahren bin ich in meine jetzige Wohnung gezogen. Schon im letzten Herbst wollte ich die mittlerweile dringende Renovierung ( Streichen ) vornehmen, was ich aber bis heute vor mir hergeschoben habe. Ich lebe in einer 50qm Wohnung ( 2,5 Zimmer ) in der es einfach schwierig ist, im bewohnten Zustand die Möbel abzurücken und auseinanderzubauen.

Heute habe ich spontan beschlossen, dass es einfacher wäre, umzuziehen, zumal ich gerne ein weiteres Zimmer hätte, in dem ich mir mein Büro einrichten will, das bisher noch Teil meines Schlafzimmers ist.
Ein Blick bei *mmobilienscout zeigte ein genau passendes Angebot: eine 3,5 Zimmer Dachgeschoß-Wohnung ( Bj. 2001 ), 65qm, mit Balkon, 5 Minuten von meiner jetzigen Wohnung entfernt und das für "nur" 120 Euro mehr, als meine bisherige Miete.
Lange Rede, kurzer Sinn: Dienstag nachmittag habe ich einen Besichtigungstermin. Schaun wir mal :-)

Meine Freunde und potentiellen Umzugshelfer werden sich bedanken, denn eigentlich habe ich vor 5 Jahren versprochen, nie wieder kurz vor Weihnachten umzuziehen ;-)

Edit 02.10.07:
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn einmal etwas auf Anhieb geklappt hätte....

Ich habe mir soeben die o.g Wohnung angeguckt: Alles prima, toller Balkon, absolut ruhig......Aaaaber: von 65 qm Wohnfläche entfallen ganze 4 ( in Worten: vier )qm auf die Küche Kochzelle, wobei man wegen der Schrägen weder einen Hängeschrank, noch eine Kühl-Gefrierkombi stellen kann. Ob Idioten Architekten sich nur aus der Mikrowelle ernähren ?

Dienstag, 25. September 2007

Wie schnell doch die Zeit vergeht.....

.....sehe ich auch daran, dass ich heute meinen 100-Tage-Blog-Geburtstag "feiere" :-)

Nach dem schon fast obligatorischen Sonntags-Telefonat mit meiner liebsten Freundin entstand der spontane Entschluß, zu bloggen.
In 100 Tagen habe ich 67 Beiträge geschrieben ( Ziel waren/sind 1-2 Stück pro Woche ), die bis jetzt von 2344 verschiedenen Besuchern gelesen wurden.

Aber unabhängig von Zahlen und Statistik freue ich mich am meisten über die durchweg netten Kontakte, die über diesen Blog entstanden sind. Danke an Euch alle, die Ihr immer mal wieder hier reinschaut, mit Euren Kommentaren meine Sichtweise erweitert und mich zum Nachdenken anregt.

Liebe Grüße
Mo

Mittwoch, 5. September 2007

Das Ding mit der Spontaneität

Von meinem manchmal losen Mundwerk und meiner Entscheidungsfreudigkeit ( z.B. im Job ) abgesehen, halte ich mich nicht für einen sonderlich spontanen Menschen. Ich plane die Dinge lieber und wäge Konsequenzen ab, die vielleicht aus meinem Handeln resultieren. Ich springe selten kopfüber ins Wasser, sondern teste lieber erst die Temperatur mit dem großen Zeh. Wenn ich verreise, steht vorher das Ziel und die Unterkunft fest. Und wenn ich Besuch bekomme, räume ich vorher gern ein wenig auf und stelle Getränke in den Kühlschrank oder bereite Essen vor. Vielleicht ist das typisch Stier, vielleicht ist es auch da meine Angst, die mich zu dem macht, was ich bin.

Ein Bekannter von mir ist das genaue Gegenteil. Heute stand er zum wiederholten Male unangemeldet vor meiner Tür, weil er mal wieder mit dem Motorrad unterwegs- und "zufällig" in meiner Nähe war ( er wohnt 70km entfernt ).
V. hat die Angewohnheit, immer im falschen Moment zu erscheinen. Entweder läuft gerade mein Badewasser ein, ich habe bereits Besuch oder bin auf dem Sprung nach draussen. Oder er erwischt einen Moment, in dem ich im Jogger mit meinem Buch auf der Couch lotter liege und der Teller vom Abendessen noch auf dem Tisch steht, während auf dem Ständer im Badezimmer meine Wäsche trocknet.

Es mag Menschen geben, denen diese "Unordnung" nichts ausmacht. Auch ich besuche niemanden, um mit dem Finger die Staubschicht auf den Schränken zu prüfen. Meine Wohnung wird es nie in die "Schöner Wohnen" schaffen, weil ein bisschen Unordnung ( wie angelesene Bücher, Strickzeug, Papierkram ) einfach zu mir gehört und ich mich bis zu einem gewissen Chaos-Grad darin wohlfühle. Ich fühle mich allerdings nicht wohl dabei, in solch einem "Zustand" Besuch zu empfangen. Ich selbst käme auch nie auf die Idee, ohne "Anmeldung" irgendwo auf der Matte zu stehen, weil ich es als respektlos empfinde, denn ich gestehe es selbst den Ordnungsfanatikern zu, dass sie evtl. einfach keine Lust auf Besuch haben.

V. musste also heute zum wiederholten Male von dannen ziehen. Er sagt, dass ihm das nichts ausmacht und ignoriert weiter standhaft meine Bitte um vorherigen Anruf, aber beim nächsten Telefonat kommen dann so Sprüche wie "Du wolltest mich ja beim letzten Mal nicht sehen" oder "Ich wollte nur einen Kaffee bei Dir trinken".

Und plötzlich ertappe ich mich dabei, dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme. Eigentlich halte ich es für mein gutes "Recht", über meinen Besuch und den Zeitpunkt selbst zu bestimmen. Trotzdem finde ich mich für einen Moment unhöflich, obwohl ich mich kurz vorher noch über seine Respektlosigkeit geärgert habe.....

......Blöd..........

Donnerstag, 23. August 2007

Schlafstöckchen

Dr. Yes hat mir gleich zwei Stöckchen über meine Schlafgewohnheiten ( unglaublich, was Blogger so alles wissen möchten ;-) ) zugeworfen, die ich einfach mal zusammenfasse und an alle weitergebe, die uns einen Blick in ihr Schlafzimmer gewähren wollen:

1.) Was hält Dich denn so vom Schlafen ab - jetzt gerade oder überhaupt?
Ein Buch....zu viele Gedanken....oder schlechte Träume

2.) Wieviel Schlaf brauchst Du gewöhnlich, um Dich danach fit zu fühlen?
7-8 Stunden

3.) Und wieviel Schlaf bekommst Du in Wirklichkeit durchschnittlich?
7 Stunden.

4.) Warst Du schonmal beim Arzt wegen Schlafstörungen? Irgendwelche Medikamente bekommen?
Ja / Nein

5.) Welche Temperatur sollte in Deinem Schlafzimmer herrschen?
Keine Ahnung, aber die Heizung bleibt aus.

6.) Fenster offen oder Fenster geschlossen?
Offen, so lange kein Dauerfrost herrscht.

7.) Was trägst Du auf der Haut?
Frühling - Herbst = nichts
Winter = Flanellläppchen pyjama ( und wenn es ganz kalt wird, zum Einschlafen auch Socken ;-) )

8.) Zeitdauer vom Erwachen bis zum Aus-dem-Bett-Hüpfen?
An Werktagen: 20 Minuten
An Wochenenden: mind. eine Stunde

9.) Irgendwelche Tätigkeiten im Bett vor dem endgültigen Wegdämmern?
Jeden Abend lesen. Aber es kommt auch vor, dass ich im Bett esse, trinke, rauche, telefoniere, einen Brief schreibe, Musik höre, stricke, blogge/maile, mich eincreme....... Also alles, außer Sex und fernsehen, sozusagen ;-)

10.) Deine Einschlaf-Haltung?
Löffel allein :-)

11.) Mit wem teilst Du Dein Bett?
Buch und Laptop

12.) Lieblings-Bettwäsche?
Brokatdamast

13.) Hast Du ein Kuscheltier, Knuddelkissen o.ä.?
Sowohl als auch

14.) Wie groß ist Dein Bett?
1,60 x 2,00 m

15.) Wie viele Kissen hast Du?
Ich schlafe auf 2 Kissen, der Rest ist Deko :-)

16.) Wie lässt Du dich wecken?
Gar nicht, denn ich wache grundsätzlich vor dem Wecker auf

17.) Dein erster Gedanke am Morgen?
Unterschiedlich. Meist sind es Gedanken an den bevorstehenden Tag

18.) Was machst Du, um wach zu werden ?
Ich zwinge mich aufzustehen und ins Bad zu gehen

19.) Linke oder rechte Seite ?
Bettseite ? Immer die, die der Tür am nächsten ist

Sonntag, 15. Juli 2007

Das Ding mit der Sehnsucht

Ein Link von Madison brachte mich auf diese Seite. Normalerweise stehe ich den Pseudo-Psycho- und Persönlichkeitstests in den gängigen Frauenzeitschriften skeptisch gegenüber, weisen die Ergebnisse doch nicht selten Phrasen und Allgemeinplätze auf.

Nach Beantwortung der 4 Fragen ( die Zuordnung war bei mir nicht immer eindeutig ) bin ich ein ZR und ich finde mich in der Charakterisierung auch in vielerlei Hinsicht wieder.

Aber es gibt auch eine völlig andere Seite an mir, die manchmal zu Tage tritt. Das sind die Momente, in denen ich mich in Büchern von Nora Roberts, Rosamunde Pilcher oder Inga Lindström versenke.
Anspruchslose Schmachtfetzen Lektüre, in denen zwar vom Leben enttäuschte, aber immer idealgewichtige Frauen im offenen Cabrio bei Sonnenschein durch windzerklüftete, atemberaubende Landschaften fahren und dort rein zufällig den gutaussehenden, erfolgreichen und gutküssenden Mann fürs Leben treffen.

Meist gilt es kleinere Klippen wie eine böse, standesdünkelnde Schwiegermutter, eine eifersüchtige Ex-Geliebte oder einen intriganten, spielsüchtigen Bruder, der es auf das exorbitante Familienerbe abgesehen hat, zu umschiffen. Aber bereits beim 1. Zusammentreffen der Beiden, das spätestens in Kapitel 3 stattfindet, ist das Happyend sicher vorhersehbar und nur ca. 250 Seiten entfernt.
250 Seiten, in denen IHM klar wird, dass er sich bis dato viel zu sehr in seine Arbeit vergraben hat, bis er seine Traumfrau getroffen hat und an deren Ende nicht nur ein bisschen gevögelt geflirtet-, sondern anständig geheiratet wird, auch wenn man sich erst 2 Wochen kennt.....

Es sind Bücher, in die frau abtauchen- und für eine Weile die Realität vergessen kann. Die Realität, in der sich Selbstmordattentäter in die Luft sprengen, Busunglücke die fröhliche Urlaubsfahrt jäh beenden oder Menschen erfolglos gegen den Krebs kämpfen.

Es sind Geschichten, die in Millionen Menschen ( ob es einen Mann gibt, der klammheimlich soetwas liest ? ) die Sehnsucht nach Meer, Unbeschwertheit und Mr.One-and-Only-Right nähren und die die Illusion vermitteln, dass trotz aller Schwierigkeiten am Ende doch alles gut wird, wenn man bloß ein bisschen Geduld hat und fest genug daran glaubt......

Samstag, 14. Juli 2007

Das Ding mit der Normalität

So manches Mal habe ich das Gefühl, als käme ich von einem anderen Stern; als gehörte ich einfach nicht dazu. Wozu ? Zu dem, was man "breite Masse" nennt, vielleicht....Oder Allgemeinheit.....Oder Normalität....

Nicht, dass ich mich für etwas Besonderes hielte, nein nein, ganz im Gegenteil: Selbstzweifel sind mir eher zu eigen, als Größenwahn. Eigentlich möchte ich auch gar nicht zur uniformen Masse gehören, die sich locker in eine x-beliebige Schublade wie z.B. die "Samstag-Morgen-Auto-Wäscher" oder die "immer-um-13-Uhr-Mittag-Esser" stecken läßt.

Ich hatte selten im Leben Probleme, meine manchmal abweichende Meinung vor Anderen zu vertreten. Es machte mir auch nichts aus, dass ich dadurch oft zum Sprecher einer (Rand)Gruppe wurde, deren Mitglieder sich gern hinter mir versteckten.
Aber manchmal macht Anders-Sein auch einsam und dann möchte ich einfach nur "normal" sein und in die Menge der "Normalen" eintauchen...

So wie an diesem Wochenende: Die Nation freute sich schon seit Mitte der Woche kollektiv auf das vorhergesagte Sommerwetter. Am Freitag endeten alle Telefonate und Mails mit den Worten "Genieße das schöne Wetter" und bei meinem Metzger war die Fleischtheke mit dem Grillgut schon am frühen Mittag geplündert.

Für mich fallen die vorhergesagten 30-34 Grad nicht unter den Begriff "schönes Wetter". Es ist mir viel zu heiß. Ich hasse es, schon am frühen Morgen nach einem wenig erholsamen Schlaf im eigenen Saft aufzuwachen. Ich mag es nicht, dass ich beim Eincremen nach der morgendlichen Dusche schon wieder im Schweiß bade, außerdem habe ich Kreislauf, wie Horst sagen würde.
Die Tatsache, dass viele übergewichtige Menschen bei solchen Temperaturen bekleidungstechnisch sämtliche Hemmungen verlieren, entspricht nicht meiner Vorstellung von Ästhetik. Von olfaktorischen Unannehmlichkeiten mal ganz abgesehen.... Also, was bitte ist schön an solch einer Affenhitze und warum kann kaum jemand meine Abneigung akzeptieren, ohne eine dumme Bemerkung zu machen oder mir einen mitleidigen Blick zuzuwerfen ? Ich bin nun mal ein Frühlings- und Herbstmensch, na und ?

Ich möchte ja auch niemandem das Badevergnügen in völlig überfüllten Schwimmbädern vermiesen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen ich auch hähnchengleich auf dem Teutonengrill schmorte. Keine Ahnung, wann sich das geändert hat.
Heute habe ich um 12 Uhr sämtliche Fenster geschlossen, alle schweißtreibenden Aktivitäten eingestellt und nun warte ich auf der Couch liegend und lesend auf Abkühlung.

Na dann: ein schönes Sommerwochenende !

Mittwoch, 4. Juli 2007

8 Dinge über mich

Von Catissima bekam ich folgendes Stöckchen. Die Regel besagt, dass ich es eigentlich an 8 Blogger weiterschicken sollte/müßte. Da ich erst seit 2 Wochen hier angemeldet bin, kenne ich leider noch nicht so viele Leute. Aber vielleicht ist es ja in Ordnung, wenn ich Jeden, der dieses Stöckchen bei mir findet und es gern mitnehmen möchte, dazu ermuntere.

Also, 8 Dinge über mich ( übrigens für mich keine leichte Aufgabe, liebe Catissima ) :

1. Ich rauche seit meinem 15. Lebensjahr, aber ich habe darüber hinaus noch nie andere Drogen probiert. Nein, ich habe nicht einmal an einem Joint gezogen, geschweige denn andere angeblich bewußtseinserweiternde Drogen eingeworfen/gespritzt und ich plane auch für die Zukunft keine "Karriere" in dieser Richtung. Ich möchte das Leben einfach gern pur genießen....

2. Und wenn wir schon beim Rauchen sind: Ich rauche seit einigen Jahren nicht mehr viel, aber gelegentlich auch gern im Bett. Eine Unart, ich weiß, aber ich finde es einfach nur gemütlich und entspannend.

3. Ich bin vor einigen Wochen völlig unspektakulär und ohne Anzeichen von einer Mitte-des-Lebens-Krise 40 Jahre alt geworden. Wenn ich meine Entwicklung rückverfolge, festigt sich die Überzeugung in mir, dass ich nicht mehr wesentlich jünger sein- und z.B. nicht mit einer 20-jährigen tauschen möchte. Dazu wird es demnächst sicher auch einen Beitrag von mir geben.

4. Ich liebe das Meer. Wobei es nicht darauf ankommt, wo das Meer ist und wie es heißt. Ich liebe diese Weite und das Gefühl von Freiheit....Zwei Dinge, die ich in meinem Leben schon so oft und schmerzlich vermißt habe.....

5. Ich habe ein gutes Namens- und Zahlengedächtnis, aber mit vielen Ereignissen tue ich mich schwer. In welchem Jahr war ich wo im Urlaub ? Wie war meine Kindheit ? Ich habe sogar vergessen, wann ich mit wem das 1. Mal Sex hatte (ein Ereignis, über das unzählige Bücher geschrieben wurden und das für so viele so prägnant war/ist ). Ich erinnere mich einfach nicht daran.
Und dann gibt es kurioserweiser Ereignisse, die scheinbar unauslöschlich sind: Ich weiß z.B. noch ganz genau, was ich am 11. September, am Todestag von Diana und von Papst Johannes Paul gemacht habe, als die Nachrichten das 1. Mal darüber berichteten......

6. Ich kaufe mir selbst jede Woche Schnittblumen, denn sie machen meine kleine Welt bunter und fröhlicher.

7. Auch wenn ich gerne gut esse, bin ich ein eher anspruchsloser Fast-alles-Esser ( aber ich hasse Sauerbraten und ekle mich vor warmer Milch ). Für mich allein muß es nicht jeden Tag ein vollständiges Gericht mit Fleisch, Kartoffeln und Gemüse geben. In der Woche bin ich meist froh, wenn die Zubereitung nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Und bei Süßigkeiten, egal ob Dessert, Eis, Gebäck oder tiefschwarze Schokolade, kann ich nur sehr schwer Neinsagen.

8. Und zu guter Letzt ein echtes Spiesser-Outing ( ich sehe schon das Augenrollen und höre schon die entsetzten "Oh-nein-Aufschreie" ): vorzugsweise in der dunklen und kalten Jahreszeit stricke ich zur Entspannung und zur Ablenkung Socken und auch mal Schals.

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