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Mittwoch, 24. Oktober 2007

Neue Wege

Es ist vollbracht:
Ich habe soeben den Mietvertrag für meine neue Wohnung unterschrieben und die Kündigung meiner jetzigen Wohnung zur Post gebracht. Das neue Jahr beginnt also mit viel Arbeit :-)

Zugegebenermaßen sitze ich schon jetzt über dem Bauplan und richte gedanklich meine neuen 4 Wände ein. Dabei bekomme ich erst Anfang Januar die Wohnungsschlüssel. Aber bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude :-)

Wie man auch an des spärlichen Beiträgen in meinem Blog sehen konnte, ging es mir in den letzten 2 Wochen nicht gut. Gestern abend habe ich ernsthaft mit mir gehadert, ob ich mir auch noch Umzugsstreß aufhalsen soll/will. Aber heute morgen wurde mir dann klar, dass es nur mal wieder meine Angst ist, die mich vom Leben abhalten will. Diesmal nicht.....nicht mit mir !

Samstag, 20. Oktober 2007

Wohnungssuche, Schwindel und Beamte

Anfang Oktober hatte ich mich ja entschlossen, mir eine größere Wohnung zu suchen. Nach einer ersten Ernüchterung bin ich bei der 2. Besichtigung dann fündig geworden:

Eine 75qm große Dachgeschoßwohnung, mit Balkon und Garage, frisch renoviert, für nur 75 Euro mehr Miete, als ich bisher zahle. Problem war, dass ich einen Wohnberechtigungsschein für die Wohnung benötige und mir als Einzelperson für einen WBS eine max. 48 qm große Wohnung "zusteht". Da aber viele Wohnungen derzeit unvermietet sind, liegt es im Ermessen des Sachbearbeiters, die qm-Beschränkung aufzuheben.

Nachdem ich mir die Antragsformulare hatte zusenden lassen, ging es also am Montag mit allen nötigen Nachweisen zum Amt für Wohnungswesen. Zur Abgabe kam es dann nicht mehr, weil mich nach Verlassen des Aufzuges ein Schwindelanfall von den Beinen holte. Statt mit meinem Sachbearbeiter zu verhandeln, fand ich mich liegend in einem Konferenzraum mit ca. 15 Schlipsträgern wieder, die sich alle Mühe gaben, mich wieder auf die Beine zu bekommen.....

Wieder zu Hause telefonierte ich mit bereits erwähntem Sachbearbeiter und schilderte ihm mein Mißgeschick. Herr D. machte dann den Vorschlag, dass ich ihm die Unterlagen einscannen und per Mail zusenden könnte. Gesagt, getan.....und nach div. Rückfragen und weiteren Unterlagen, die ich mailen durfte, bekam ich dann am Freitag mittag den langersehnten Anruf, dass mein Antrag bewilligt wurde.

Vielen Dank, Herr D., für die erste, gute Nachricht seit langem......und vor allen Dingen für das freundliche Entgegenkommen !

Sonntag, 14. Oktober 2007

Ein Traumtag

Um 7 Uhr aufgewacht und noch 2 Stunden mit meinem Buch im Bett gelümmelt.....

Um 12 Uhr mit geöffnetem Dach durch die noch leere Stadt gefahren.....

Ein Ausflugslokal meiner Kindheit besucht......

Ein Schlemmerbuffet, das seinen Namen wirklich verdiente.....

Ein Verdauungsspaziergang in der Sonne in meinem ( derzeit wunderbar farbenprächtigen )Lieblingspark......

Das Leben kann soooooo schön sein.....

Samstag, 13. Oktober 2007

Das Ding mit der Zuverlässigkeit

Wenn man Freunde von mir nach meinen Vorzügen fragt, kommt oft die Antwort, dass man sich auf mich uneingeschränkt verlassen kann. Ich habe das bis dato weniger als Tugend angesehen, als vielmehr für eine Selbstverständlichkeit gehalten.
Da ich selbst nicht gerne auf jemanden warte, bin ich meist 10 Minuten vorher da pünktlich.
Ich mache nur Zusagen, die ich tatsächlich einhalten kann und wenn ich etwas beginne, bringe ich es auch zu Ende. Und sollte mir mal étwas dazwischenkommen, rufe ich an, damit der Andere Bescheid weiß.

Die vergangene Woche lehrt mich, dass Zuverlässigkeit sowohl im geschäftlichen- als auch im privaten Bereich eben nicht selbstverständlich ist. So geschehen z.B. am Donnerstag:
Ich hatte im Telefonbuch einen "PC-Doktor" ausfindig gemacht, der sich mein Laptop mal näher anschauen wollte. Vereinbart war, dass er morgens um 9 Uhr mein Schleppi abholt und es mir abends wieder vorbeibringt. Da ich das Laptop ja unbedingt für einen Job in der kommenden Woche brauche, habe ich dafür sogar meinen wichtigen Termin beim Wohnungsamt verschoben.
Um 10 Uhr wartete ich immer noch vergeblich auf den angekündigten Besuch. Nach unzähligen, vergeblichen Anrufversuchen hatte ich dann irgendwann das Glück, dass sich die Ehefrau meldete. Ihr Mann hatte sich am Vortag beim Umzug den Fuß gebrochen und saß seit 8 Uhr beim Arzt. Bei allem Verständnis für die Situation fehlt mir jedoch jegliches Verständnis, dass niemand in der Firma in der Lage war, den Termin telefonisch, per Mail oder SMS abzusagen.
Am späten Mittag rief mich besagter PC-Doktor an, entschuldigte sich für die Unannehmlichkeit und sagte mir zu, dass sich sein Mitarbeiter nach der Rückkehr in die Firma bei mir melden würde, um am Nachmittag das Laptop abzuholen. Auf diesen Anruf warte ich bis heute noch......

Am Freitag dann Beispiel Nr. 2: Ich hatte den Auftrag, in der kommenden Woche den Telefonservice für ein Unternehmen in Hessen abzuwickeln. Dafür habe ich eigens eine Rufnummer freischalten lassen. Noch am Freitag nachmittag rief mich die Firmeninhaberin an, um die letzten Dinge zu klären und mir zu sagen, dass sie das Telefon ab 22 Uhr auf mich umstellen würde, ehe sie in den Urlaub fährt.
Mein "Testanruf" heute morgen blieb erfolglos. Nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter ihrer Firma in Hamburg erfuhr ich, dass sie aus einem unerfindlichen Grund ihre Telefonanlage nicht entsprechend programmieren konnte und sie mich nach ihrer Urlaubsrückkehr anrufen würde, um über einen finanziellen Ausgleich mit mir zu reden. Ich hätte mich also die ganze Woche gewundert, warum das Telefon nicht klingelt.....

Und auch im privaten Bereich mache ich seit nunmehr einem Jahr die Erfahrung, dass Mann nur selten nach dem handelt, was er sagt. Ich hab' die Nase gestrichen voll von Menschen/Männern, die sich ihrer Gefühle nicht klar sind, sie nicht verstehen oder nicht zulassen können, Angst vor ihnen haben oder sie nicht artikulieren können !

In diesem Sinne...... schönes Wochenende, Herr W. !

Samstag, 6. Oktober 2007

Wochenrückblick

Ich habe eine ziemlich mühsame Woche hinter mir, weshalb ich u.a. auch nicht zum bloggen gekommen bin.

1. macht mir immer noch mein Laptop Kummer. Der neue Akku war zwar nötig, hat mein techn. Problem aber nicht behoben. Irgendwie hat die Buchse für das Stromkabel wohl einen "Schlag" bekommen, weshalb der Akku nicht mehr richtig lädt und das Laptop nur noch in einer ganz bestimmten Stellung funktioniert. Ich müßte das Schleppi also eigentlich für einen Kostenvoranschlag einschicken, kann aber geschäftlich keinesfalls 2-3 Wochen darauf verzichten. Außerdem lohnt sich eine Reparatur für € 200-300 definitiv nicht, wenn ich ein neues Teil für € 700,-- bekomme. Also muß ich mich nächste Woche wohl mal näher damit beschäftigen, mir ein neues Notebook zu kaufen. Das reißt nicht nur ein unvorhergesehens Loch in meine Haushaltskasse, sondern stellt mich auch vor das Problem, wie ich ein neues Teil konfiguriert kriege :-(

2. kam diese Woche mein neues Handy an. Das Studium der Bedienungsanleitung Ausprobieren und Einstellen hat mich ganze 2 Abende beschäftigt, aber wenigstens konnte ich heute meine Adressdaten mit Outlook synchronisieren.

3. nimmt mich die Wohnungssuche in Anspruch. Ja, ich habe Blut geleckt und würde das schon gerne bald über die Bühne bringen. Mo. habe ich einen vielversprechenden Besichtigungstermin und bis dahin quäle ich mich weiter durch die unzähligen Mails, mit denen ich seit der Registrierung auf den einschlägigen Immobilienseiten überschüttet werde.

Und zu guter schlechter Letzt bin ich vorgestern morgen wach geworden und konnte meinen rechten Arm nicht mehr heben, weil sich über Nacht irgendwas im Schulter-/Nackenbereich verklemmt hat. Dank des täglichen Einsatzes meines Heilpraktikers konnte ich mir heute sogar schon wieder fast schmerzfrei die Haare waschen....

So, für heute ist Wochenende und ich verschwinde mit Tee und Schnittchen auf die Couch....bis mich morgen der liegengebliebene Hausputz der vergangenen Tage einholt :-(

Ich will aufn Arm ......

Dienstag, 2. Oktober 2007

Das Ding mit der Spontaneität Teil 2

Hatte ich noch hier behauptet, nicht spontan zu sein, muß ich das heute wohl korrigieren. Manchmal kann ich nämlich sehr spontan sein....

z.B. habe ich vor 3,5 Jahren eines morgens entschieden, dass ich ein neues Auto haben möchte. Am Nachmittag des gleichen Tages habe ich noch den Kaufvertrag unterschrieben und 2 Tage später stand der Neue dann vor meiner Tür.

Vor fast genau 5 Jahren bin ich in meine jetzige Wohnung gezogen. Schon im letzten Herbst wollte ich die mittlerweile dringende Renovierung ( Streichen ) vornehmen, was ich aber bis heute vor mir hergeschoben habe. Ich lebe in einer 50qm Wohnung ( 2,5 Zimmer ) in der es einfach schwierig ist, im bewohnten Zustand die Möbel abzurücken und auseinanderzubauen.

Heute habe ich spontan beschlossen, dass es einfacher wäre, umzuziehen, zumal ich gerne ein weiteres Zimmer hätte, in dem ich mir mein Büro einrichten will, das bisher noch Teil meines Schlafzimmers ist.
Ein Blick bei *mmobilienscout zeigte ein genau passendes Angebot: eine 3,5 Zimmer Dachgeschoß-Wohnung ( Bj. 2001 ), 65qm, mit Balkon, 5 Minuten von meiner jetzigen Wohnung entfernt und das für "nur" 120 Euro mehr, als meine bisherige Miete.
Lange Rede, kurzer Sinn: Dienstag nachmittag habe ich einen Besichtigungstermin. Schaun wir mal :-)

Meine Freunde und potentiellen Umzugshelfer werden sich bedanken, denn eigentlich habe ich vor 5 Jahren versprochen, nie wieder kurz vor Weihnachten umzuziehen ;-)

Edit 02.10.07:
Es wäre ja auch zu schön gewesen, wenn einmal etwas auf Anhieb geklappt hätte....

Ich habe mir soeben die o.g Wohnung angeguckt: Alles prima, toller Balkon, absolut ruhig......Aaaaber: von 65 qm Wohnfläche entfallen ganze 4 ( in Worten: vier )qm auf die Küche Kochzelle, wobei man wegen der Schrägen weder einen Hängeschrank, noch eine Kühl-Gefrierkombi stellen kann. Ob Idioten Architekten sich nur aus der Mikrowelle ernähren ?

Montag, 1. Oktober 2007

Corporate Identity

Aus der modernen Unternehmensführung ist der Begriff Corporate Identity nicht mehr wegzudenken. Die Abhandlungen über dieses Thema füllen ganze Bibliotheken und es werden Unsummen für Berater ausgegeben, die einem Unternehmen zu einer Identität einem einheitlichen Erscheinungsbild verhelfen sollen.

Die Praxis sieht nach meiner Erfahrung leider anders aus. Von Einheit kann keine Rede sein, ganz im Gegenteil: ich bekomme immer öfter den Eindruck, dass mein Wehe Wohl als Kunde von jenem Mitarbeiter abhängt, den ich gerade zufällig in der Leitung habe.

So geschehen bei meinem Mobilfunkanbieter:
Mitte September habe ich Kontakt aufgenommen, um ein Angebot für eine vorzeitige Vertragsverlängerung zu bekommen, weil ich scharf auf dieses schöne und flache neue Handy bin, das mir aber eigentlich zu teuer ist. Für jeden Monat, den ich meinen Vertrag vorzeitig verlängere, fallen 10 Euro Kosten für die Handysubvention an, sodass ich € 209,99 zahlen sollte.

Am Freitag habe ich erneut dort angerufen, um eine Partnerkarte für meinen Vertrag zu bestellen. Die nur mäßig freundliche Mitarbeiterin nahm den Auftrag entgegen. Dann sprach ich sie auf das Verlängerungsangebot an, dass ich zwischenzeitlich erhalten hatte und das am 30.09.07 ablief. Ich sagte, dass ich ein neues Angebot ( reduziert um die € 10,-- ) benötige, das ich am 1.10. annehmen möchte, weil ich das neue Handy Mitte Okotber benötige.
Ihre Antwort war, dass sie mir das Angebot nur per Post schicken kann und ich selbiges auch nur mit der Schneckenpost zurückschicken kann. Bei 10 Tagen Bearbeitungszeit würde es also terminlich knapp mit dem neuen Handy.

Heute rief ich nochmals an und hatte einen sehr freundlichen und sehr bemühten Mitarbeiter in der Leitung. "Natürlich, Frau Mo, verlängern wir ihren Vertrag gerne. Ich nehme das telefonisch entgegen und veranlasse noch heute den Versand ihres Wunschhandys zum Preis von € 149,-- und sie brauchen nichts mehr zuschicken".

Hääääää ???

Soviel zu den Themen einheitliche Vorgehensweise und einheitliche Preise.....

Sonntag, 30. September 2007

Lang ists her Part 2

Gestern fand das bereits hier erwähnte Klassentreffen anläßlich unserer 30jährigen Entlassung aus der Grundschule statt.
Wir trafen uns in einer Gaststätte in einem Vorort, wo für uns ein Teil des Restaurants reserviert war, sodass wir alle an einem Tisch saßen und uns gut unterhalten konnten. Das Wetter hatte uns leider einen Strich durch den Plan gemacht, bei schönem Wetter im Biergarten sitzen zu können :-(

Es war trotzdem sehr nett. Von 28 Mitschülern kamen immerhin 15 Ehemalige und unsere damalige Klassenlehrerin ( heute 71 Jahre alt und topfit ). Erstaunlich ist, dass von 2 Ausnahmen abgesehen noch alle Mitschüler in relativer Nähe leben, ich aber trotzdem in 30 Jahren keinen von ihnen z.B. beim Einkaufen getroffen habe.
Im Gegensatz zum Klassentreffen des Gymnasiums, das Anfang des Jahres stattfand, habe ich diesmal auch bis auf eine Mitschülerin alle sofort wiedererkannt.
Bemerkenswert finde ich auch immer die Tatsache, dass sich Viele genau an diese Zeit und die Geschehnisse zurückerinnern, während ich fast gar keine Erinnerungen habe.....

Der Nachmittag ging schnell vorbei und es wurde viel gelacht. Vor allen Dingen über die Streiche, an die sich unsere Lehrerin noch haargenau erinnern konnte.
Beim Auseinandergehen waren sich alle einig, dass wir solch ein Treffen wiederholen sollten. Ich bin gespannt, ob sich jemand zur Organisation aufraffen kann.....

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