.....sehe ich auch daran, dass ich heute meinen 100-Tage-Blog-Geburtstag "feiere" :-)
Nach dem schon fast obligatorischen Sonntags-Telefonat mit meiner
liebsten Freundin entstand der spontane Entschluß, zu bloggen.
In 100 Tagen habe ich 67 Beiträge geschrieben ( Ziel waren/sind 1-2 Stück pro Woche ), die bis jetzt von 2344 verschiedenen Besuchern gelesen wurden.
Aber unabhängig von Zahlen und Statistik freue ich mich am meisten über die durchweg netten Kontakte, die über diesen Blog entstanden sind. Danke an Euch alle, die Ihr immer mal wieder hier reinschaut, mit Euren Kommentaren meine Sichtweise erweitert und mich zum Nachdenken anregt.
Liebe Grüße
Mo
_Mo - 25. September, 19:12
......Kann mir mal bitte jemand erklären, warum sich mein Laptop plötzlich ausschaltet, wenn ich den Netzstecker ziehe ( sowohl an der Steckdose, als auch am Laptop selbst ) und das Teil mit dem Akku ( ist voll geladen ) laufen soll ?
_Mo - 23. September, 22:45
.....dass ein Tag, der beschissen beginnt, nicht zwangsläufig so bleiben und so enden muß ?
Nach 15 Monaten beruflicher Selbständigkeit hatte ich heute ein richtiges Erfolgserlebnis. Ich bin im übertragenen Sinne Feuerwehrfrau von Beruf, weil es bei dem Großteil meiner Kunden brennt....manchmal sogar schon lichterloh. Ein Job mit hohem Frustpotential, weil es meist unzählige Brandherde gibt, die es möglichst gleichzeitig zu löschen gilt.
Wie z.B. bei meinem Problemkunden A., der wegen exorbitanter Steuerschulden ein Gewerbeunterlassungsverfahren am Hals hat, das ihn aber nicht davon abhält, weiterhin lustig über seine Verhältnisse zu leben. Die Einsicht nach klärenden Gesprächen mit seinem Steuerberater und seinem Anwalt hält meist keine 3 Tage an. Ich wickle mittlerweile lustlos den laufenden Kram ab und warte darauf, dass die Bombe explodiert, was mit Eintreffen des Gerichtsbescheides jeden Tag passieren kann.
Auch bei meiner neuen Kundin brennt es, allerdings eher im positiven Sinne. Frau H. verdient richtig Geld, aber ihr ist die Menge der Arbeit trotz 10 Angestellten über den Kopf gewachsen. Meine Aufgabe ist dort nicht die Abwicklung, sondern vielmehr das Organisieren, das Schaffen von Strukturen und das Coaching. Nach 5 Stunden Dauermeeting fiel mir Frau H. heute bei unserem 3.Termin lachend um den Hals, weil sie das 1. Mal seit Monaten die Farbe ihrer Schreibtischplatte wiedergesehen hat.
Ein schönes Gefühl, wenn jemand offen ist für neue Ideen, den Einsatz zu schätzen weiß, aktiv mitarbeitet und nicht mit Lob und Anerkennung spart.
Ein fast vergessenes Gefühl, das ich gerne konservieren würde, auch wenn das Teufelchen in mir davor warnt, den Beginn einer Glückssträhne heraufbeschwören zu wollen ;-)
_Mo - 20. September, 22:34
Wenn Du jetzt sterben würdest, hast du genug gelacht ?
Wenn Du jetzt sterben würdest, hast du genug geweint ?
Wenn Du jetzt sterben würdest, hast du genug getanzt ?
Hast Du genug Wiese unter Deinen Füßen gespürt ?
Hast Du genug Blau in Deinem Himmel gesehen ?
Hast Du genug Regen auf Deinen Lippen geschmeckt ?
Hast Du ?
_Mo - 18. September, 17:58
Innere Ketten sprengen
Alte Muster aufbrechen
Kein Opfer sein
Täter (tätig) werden
Wahrheit erkennen
Lügen entlarven
Schmerz akzeptieren
Trost finden
Nachsicht üben
Wertschätzung zulassen
(sich) selbst vertrauen
Risiken eingehen
Angst verringern
Hoffnung schöpfen
Knebel ausspucken
Atmen können
Leben lieben
Liebe leben
Leicht fühlen
Frei sein
_Mo - 12. September, 20:29
Der Besuch im Gartencenter ernüchtert in diesen Tagen auch den größten Sommerfan:
gestern wurde bei *erdes bereits der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Wo letzte Woche noch Gartenmöbel und Sonnenschirme standen, reihten sich Schneemänner, Nikoläuse und Lichterketten aneinander.
Schön, dass man dort wenigstens (noch) davon absah, die Kunden mit Wham´s Dauerbrenner "Last christmas" zu empfangen. Aber auch das ist wohl nur noch eine Frage von Tagen......
_Mo - 11. September, 18:00
Von meinem manchmal losen Mundwerk und meiner Entscheidungsfreudigkeit ( z.B. im Job ) abgesehen, halte ich mich nicht für einen sonderlich spontanen Menschen. Ich plane die Dinge lieber und wäge Konsequenzen ab, die vielleicht aus meinem Handeln resultieren. Ich springe selten kopfüber ins Wasser, sondern teste lieber erst die Temperatur mit dem großen Zeh. Wenn ich verreise, steht vorher das Ziel und die Unterkunft fest. Und wenn ich Besuch bekomme, räume ich vorher gern ein wenig auf und stelle Getränke in den Kühlschrank oder bereite Essen vor. Vielleicht ist das typisch Stier, vielleicht ist es auch da meine Angst, die mich zu dem macht, was ich bin.
Ein Bekannter von mir ist das genaue Gegenteil. Heute stand er zum wiederholten Male unangemeldet vor meiner Tür, weil er mal wieder mit dem Motorrad unterwegs- und "zufällig" in meiner Nähe war ( er wohnt 70km entfernt ).
V. hat die Angewohnheit, immer im falschen Moment zu erscheinen. Entweder läuft gerade mein Badewasser ein, ich habe bereits Besuch oder bin auf dem Sprung nach draussen. Oder er erwischt einen Moment, in dem ich im Jogger mit meinem Buch auf der Couch lotter liege und der Teller vom Abendessen noch auf dem Tisch steht, während auf dem Ständer im Badezimmer meine Wäsche trocknet.
Es mag Menschen geben, denen diese "Unordnung" nichts ausmacht. Auch ich besuche niemanden, um mit dem Finger die Staubschicht auf den Schränken zu prüfen. Meine Wohnung wird es nie in die "Schöner Wohnen" schaffen, weil ein bisschen Unordnung ( wie angelesene Bücher, Strickzeug, Papierkram ) einfach zu mir gehört und ich mich bis zu einem gewissen Chaos-Grad darin wohlfühle. Ich fühle mich allerdings nicht wohl dabei, in solch einem "Zustand" Besuch zu empfangen. Ich selbst käme auch nie auf die Idee, ohne "Anmeldung" irgendwo auf der Matte zu stehen, weil ich es als respektlos empfinde, denn ich gestehe es selbst den Ordnungsfanatikern zu, dass sie evtl. einfach keine Lust auf Besuch haben.
V. musste also heute zum wiederholten Male von dannen ziehen. Er sagt, dass ihm das nichts ausmacht und ignoriert weiter standhaft meine Bitte um vorherigen Anruf, aber beim nächsten Telefonat kommen dann so Sprüche wie "Du wolltest mich ja beim letzten Mal nicht sehen" oder "Ich wollte nur einen Kaffee bei Dir trinken".
Und plötzlich ertappe ich mich dabei, dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme. Eigentlich halte ich es für mein gutes "Recht", über meinen Besuch und den Zeitpunkt selbst zu bestimmen. Trotzdem finde ich mich für einen Moment unhöflich, obwohl ich mich kurz vorher noch über seine Respektlosigkeit geärgert habe.....
......Blöd..........
_Mo - 5. September, 20:35
Nicht genug damit, dass frau sich schon den ganzen Tag mit PMS ( jaja, meine Herren, ich weiß, dass es Dinge gibt, von denen ihr nicht wirklich wissen/lesen wollt ) rumgeschlagen hat:
nach nicht einmal 2,5 Stunden Schlaf bin ich gerade mit fiesen Zahnschmerzen wachgeworden. Genau genommen tut mir von den Haarspitzen über das Ohr bis hin zu den Mandeln die ganze, rechte Gesichtshälfte weh :-(((((((((((((((
Ich glaube, es wird eine lange Nacht.Vielleicht spendiert die soeben eingeworfene Para*etamol doch noch ein bisschen Nachtruhe.Vielleicht sterbe ich aber auch aus Schiss vor dem nun unvermeidlichen Gang zu meiner eigentlich sehr netten Dentistin.....
_Mo - 4. September, 02:04