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Charakter-Bar

Egoload - Zielstrebiger Realist

Auf dem Nachttisch


Roger Hutchinson
Eine Straße in Schottland


Robert Skuppin, Volker Wieprecht
Das Lexikon der verschwundenen Dinge


Florence Hervé
Frauen und das Meer

Im CD-Player

Samstag, 16. Mai 2009

ThankU 8

Es ist leichter aufzulisten, was alles nervt oder nicht funktioniert, statt dem, was einen dankbar, froh und/oder zufrieden macht. Ich neige leider viel zu oft dazu, die Dinge zu einseitig zu betrachten.

Nach einer Woche mit massiven gesundheitlichen Problemen, voller Verzweiflung und Ängste, fällt es mir ganz besonders schwer, dem Leben etwas positives abzugewinnen.

Dankbar bin ich diese Woche für:

Blasenpflaster
Osteopathie
Begleitung
weinen können
Heizkissen
nicht umzufallen
Home-Office
Mitgefühl
gute Zusammenarbeit

Dienstag, 12. Mai 2009

2. Etappe

Für diejenigen, die sich immer noch treu auf diese Seite verirren, obwohl hier schon seit einigen Wochen nicht mehr sehr viel passiert:

Ja, ich lebe noch und ich bin auf dem Weg. Die wenigen Schritte, die ich bisher zurückgelegt habe, sind mühevoll und kräftezehrend. Mein Ziel erweist sich eher als ein Triathlon.

Als wenig geübte Schwimmerin schlucke ich momentan zu viel Wasser. Ich mahne mich dazu, ruhig zu atmen und weiter zu schwimmen, aber ich habe das Gefühl, nicht gegen die starke Strömung ankommen zu können. Und dann kommt wieder eine Welle, die mich unter die Oberfläche zu drücken droht. Der sichere Strand, an dem ich ausruhen und Luftholen möchte ist zwar in Sichtweite, aber erscheint mir unerreichbar weit weg....

Die 2. Disziplin heißt derzeit nicht Rad-, sondern eher AusderHautfahren. Das klappt trotz Gegenwind gut, wenn ich bedenke, dass ich vor wenigen Wochen quasi noch mit Stützrädern losgefahren bin. So langsam bekomme ich Übung im Widersprechen und ich bin überrascht, wieviele Trainingsmöglichkeiten sich mir bieten....

Zum Laufen sind meine Beine zu schwer. Gehen bedeutet schon einen großen Kraftaufwand, wenn der Untergrund instabil wie Sand ist. Mein Körper rebelliert auf massivste Weise aber noch behält mein Wille, weiter einen Fuß vor den anderen zu setzen, die Oberhand.....

Einzig die Tatsache, dass mir auf diesem kleinen Stück Weg, das ich bis jetzt zurückgelegt habe, wunderbare, neue Menschen begegnen, hält mich momentan bei der Stange. Menschen, die sich über das normale Maß engagieren, weil sie verstehen. Weil sie selbst einen weiten Weg zurückgelegt haben. Weil Beruf für sie nicht in erster Linie Geldverdienen, sondern Berufung ist. Weil sie erfahren haben, dass man als Mensch das zurückbekommt, was man selbst hergibt.

Allein das ist für mich Ansporn genug, weiter zu schwimmen, fahren, laufen.....

Sonntag, 10. Mai 2009

ThankU 7

Es ist leichter aufzulisten, was alles nervt oder nicht funktioniert, statt dem, was einen dankbar, froh und/oder zufrieden macht. Ich neige leider viel zu oft dazu, die Dinge zu einseitig zu betrachten.

Dankbar bin ich diese Woche für:

Eloquenz
Vertrauen
Sanddorn Duschgel
Erdbeeren
Mut zur Auseinandersetzung
TFT-Monitor
Sylt
kühlende Fußcreme

Montag, 27. April 2009

1 Motiv x 12/3

Schon wieder ist ein Monat vorbei und es wird Zeit für meinen Blick vom Balkon für Isabellas Aktion. Hier also mein Foto Nr. 3 vom 27.04.2009:

27-04-09

Man sieht deutlich, wie die Natur in den letzten 4 Wochen förmlich explodiert ist.

Die vorangegangenen Bilder findet Ihr hier

Sonntag, 26. April 2009

thankU 6

Es ist leichter aufzulisten, was alles nervt oder nicht funktioniert, statt dem, was einen dankbar, froh und/oder zufrieden macht. Ich neige leider viel zu oft dazu, die Dinge zu einseitig zu betrachten.

Dankbar bin ich diese Woche für:

knallgelbe Rapsfelder
keinen Heuschnupfen haben
Geburtstagsgrüße
Geschenke
das 1. Telegramm meines Lebens
ausreichenden und erholsamen Schlaf
meinen Anwalt
Spargel, Spargel, Spargel

Sonntag, 19. April 2009

ThankU 5

Es ist leichter aufzulisten, was alles nervt oder nicht funktioniert, statt dem, was einen dankbar, froh und/oder zufrieden macht. Ich neige leider viel zu oft dazu, die Dinge zu einseitig zu betrachten.

Dankbar bin ich diese Woche für:

Annäherung
Lesebrille
blühende Kirschbäume
Büttenpapier
Sonnencreme
eine Meinung haben
Fußreflexzonenmassage
Wut fühlen können/dürfen

Samstag, 18. April 2009

1. Etappe

Veränderungen sind immer mit Angst und Widerständen verbunden. Angst habe ich ja bekanntlich jede Menge und natürlich habe ich sie auch, bevor ich mich überhaupt auf den Weg zu meinem Ziel aufgemacht habe. Mein innerer Schweinehund ist riesengroß und mischt sich immer wieder in meine Gedanken. Mit aller Macht versucht er, mich von den Unmöglichkeiten zu überzeugen. Und er ist mehr als gut darin, mir mein Scheitern der Vergangenheit immer wieder vor Augen zu führen. "Ausgerechnet Du" verhöhnt er mich sogar manchmal und lacht dabei geringschätzig, der Mistkerl.

Ich habe mich heute trotzdem auf den Weg zu meiner 1. Etappe gemacht und meine ersten schmerzvollen Erfahrungen gesammelt. In einem Umfeld, in dem Schweigen nicht Gold-, sondern das oberste Gebot zur Aufrechterhaltung eines zweifehaften status quo ist, ist Reden ein Tabubruch. Dabei ist es für mich um ein Vielfaches schwerer, für mich selbst einzutreten, als für andere.

Es erstaunt mich nur wenig, dass mein Gegenüber mit Unverständnis reagiert und nicht hören will, wie es mir wirklich geht. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht zu schnell losgelaufen bin, aber mir ist klargeworden, dass eine Änderung meines Verhaltens nur ganz normale Ängste in meinem Umfeld auslöst. Ängste, mit denen aber nicht ich umgehen muß !

Mein innerer Schweinehund bekommt also Unterstützung von Außen. Die Panikattacke, die mich nach der Aussprache das erste Mal seit sehr langer Zeit mal wieder mit voller Wucht traf, führt mein Schweinehund als Beweis meiner Unfähigkeit an. Ich hingegen habe beschlossen, sie als Zeichen dafür zu werten, dass ich am Anfang des für mich richtigen Weges bin.

Sonntag, 12. April 2009

ThankU 4

Es ist leichter aufzulisten, was alles nervt oder nicht funktioniert, statt dem, was einen dankbar, froh und/oder zufrieden macht. Ich neige leider viel zu oft dazu, die Dinge zu einseitig zu betrachten.

Dankbar bin ich diese Woche für:

Empathie
Liegestuhl in der Sonne
langfristiges Ziel
verlängertes Wochenende
Postkarte aus München
Charlotte
Limande
Entschlossenheit

Frohe Ostern !

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