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Egoload - Zielstrebiger Realist

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Robert Skuppin, Volker Wieprecht
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Florence Hervé
Frauen und das Meer

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Mittwoch, 11. Juni 2008

Augenweide

Wenn es gerade mal nicht so gut läuft, sollte man sich ja an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

Seit einer Woche sehe ich diese Augenweide, wenn ich zu meiner Lieblingskundin fahre. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal in meiner Gegend ein ganzes Mohnfeld gesehen habe. Leider kommt das knallrot des Klatschmohns auf dem Handy-Foto nicht wirklich gut rüber.

Mohnfeld02

Eine artverwandte, besondere Züchtung fand ich letztes Wochenende im Gartencenter. Leider knickten die fast faustgroßen Blüten auf den eher dünnen Stengeln schon dort um, sodaß ich mich mit einem Foto begnügt habe.

Riesenmohn01

Montag, 9. Juni 2008

Es ist Krieg !

Bereits letzte Woche kündigte sich der Krieg an:

Eine eklig behaarte Riiiiiiiiesenspinne ( nein, lieber Falk, es gibt KEINE Fotos ;-) ) hielt mein Büro besetzt. Als bevorzugten Platz hatte sie sich die Ritze unterhalb meiner Fensterbank ausgesucht, von der aus sie mich herausfordernd angrinste, wenn ich am Schreibtisch saß.
2 Tage lang versuchte ich sie mit beharrlicher Ignoranz von einem unterhaltsameren Asyl außerhalb meiner Wohnung zu überzeugen. Thekla verschwand daraufhin, ein bisschen eingeschnappt, wie ich vermutete.

Gestern öffnete ich meinen mit wenig nahrhaften Dingen ( was fressen diese Viecher eigentlich ? ) bestückten Technikschrank und sie thronte auf meinem Drucker. Mit geschätzen 10 Metern Klopapier, zu Schlitzen verengten Augen und all meinem Mut griff ich beherzt zu und spülte Thekla anschließend mit 2 vollen Wasserladungen die Toilette herunter. Endlich Ruhe.....

Denkste: heute mittag saß ich am Schreibtisch, als mich ein Kitzeln am rechten Bein von meiner Exceltabelle ablenkte. Gedankenverloren griff ich in besagte Richtung und verscheuchte damit Theklas Bruder ( oder Schwester, oder Vater......), der/die sich schnell in das nahegelegene Altpapier-Gebirge zurückzog.

Jetzt reichts....Ungewollter Körperkontakt geht mir eindeutig zu weit !!!

Auf meinem Schreibtisch steht ab sofort eine ganze Küchenrolle, eine Flasche Haarspray und eine Fliegenklatsche und ich bin wild entschlossen, jede Waffe einzusetzen, um auch dem evtl. einfallenden Rest der Familie den Garaus zu machen !!!!

Sonntag, 8. Juni 2008

Chaos

Nach Tagen unendlicher Diskussionen, unzähliger Mails und Anrufe brüllt mich heute Schweigen an. Ruhe, nur vermeintlich und äußerlich. Innerlich brodeln die widersprüchlichsten Gefühle und in meinem Kopf hämmern schmerzhaft die Gedanken.

Ich habe das Gefühl, rennen zu müssen. Ausgerechnet ich, die jede noch so kleine Entfernung mit dem Auto zurücklegt und die Kondition einer 75-jährigen hat. Laufen....laufen.....aber ich kann mich nicht bewegen.

Schreiben.....schreiben......um dem Chaos im Kopf Herr Frau zu werden.....aber meine Gedanken rasen so schnell, dass ich Mühe habe, sie festzuhalten.

Ich denke ans Boxen in B.B.....boxen...aber ich bin viel zu müde, um die Arme zu heben.

Und schreien möchte ich....SCHREIEN......den Schmerz, die Traurigkeit und die Wut bis zur völligen Erschöpfung herausbrüllen...aber es kommt kein Ton über meine Lippen. Erschöpft bin ich trotzdem.

Ich rauche Kette und werfe das gerade gekochte Essen in den Müll, weil mir der blosse Anblick Übelkeit verursacht. Noch so eine Woche und ich komme der Bikinifigur ein großes Stück näher.

Draußen scheint die Sonne und Menschen laufen in freudiger Erwartung auf das Fußballspiel mit Schals und Fahnen am Haus vorbei. Wenn es dunkel wird ( und ich hoffe, das wird es bald ) werde ich ins Bett gehen und mir die Bettdecke über den Kopf ziehen

Hatte ich nicht mal geklugscheissert gesagt , dass es besser ist, Schmerz zu empfinden, als Nichts zu fühlen ? Ich glaube, ich habe mich geirrt......

Wenn es scheisse läuft, dann läufts....

Auch am Wochenende macht der Teufel, oder wer auch immer für meine "Pechsträhne" verantwortlich ist, keine Pause.

Pünktlich zum Anstoß des gestrigen Portugal-Spiels hat sich der Kabelanschluß im gesamten Haus verabschiedet. ein Anruf bei der Kabel-Gesellschaft ergab, dass nur der Hauseigentümer bzw. die Hausverwaltung einen Reparaturauftrag erteilen darf. Die sind natürlich erst am Montag wieder erreichbar.

Wenns einmal scheisse läuft, dann läufts......

Edit 10.06.08:
Nach 3,5 TV-losen Tagen kann ich nun endlich auch das Fußballgeschehen in Bildern verfolgen :-)

Freitag, 6. Juni 2008

Das Haltbarkeitsdatum vom Glück

Ein kaputter Fernseher

Ein abgerissener Auspuff

Ein fruchtloser Pfändungs- und Überweisungsbeschluß gegen einen meiner Kunden

Ein geplatzter Auftrag

Ein verwundetes Herz

Warum kommt es nach einer kurzen, vermeintlichen Glückssträhne immer gleich so dicke ? Mir scheint, das Haltbarkeitsdatum vom Glück liegt noch unterhalb dem eines Tetra-Packs H-Milch :-(

Mir reichts....nicht nur für diese Woche !

Sonntag, 1. Juni 2008

Das Ding mit dem Vertrauen

Aufgrund unserer Erfahrungen in der Kindheit entwickeln wir unsere Grundeinstellung zu anderen Menschen. Als Kind haben wir uneingeschränktes Vertrauen zu den Menschen und insbes. zu unseren Eltern. Sie sind für uns Super(wo)man und können alle Probleme der Welt zu unserer Zufriedenheit und Beruhigung lösen. Viele von uns lernen aber schon in der Kindheit Misstrauen, weil z.B. niemand da ist, wenn wir Hilfe brauchen, weil Versprechen nicht eingehalten werden, weil Eltern schlagen, kritisieren, fremdgehen..... oder sich scheiden lassen.

Mit zunehmendem Alter und der dazugehörigen Lebenserfahrung wird jeder von uns in seinem Leben enttäuscht. Der Chef enttäuscht uns, weil er bei der ersehnten Beförderung einen anderen Kollegen bevorzugt. Freundschaften zerbrechen aus beim ersten Hinsehen unerfindlichem Grund, bis uns klar wird, dass uns nicht alle liebgewordenen Menschen bis an unser Lebensende begleiten. Beim Sport hatten wir schon so oft das Ziel vor Augen und trotzdem hat uns auf den letzten Metern jemand überholt und uns den Sieg vor der Nase weggeschnappt. Und Liebe vergeht, wir werden betrogen, Ehen geschieden und wir bleiben allein zurück mit unserer Sehnsucht, endlich anzukommen.

Viele Menschen sind nicht nur enttäuscht, sondern werden aufgrund ihrer Erfahrungen misstrauisch. Das Misstrauen fungiert dabei als eine Art Schutzschild, das sie vor weiteren Enttäuschungen bewahren soll. Es mag sein, dass man nicht enttäuscht werden kann, wenn man nichts erwartet, aber wir verhindern mit dieser Einstellung auch, positive und befriedigende Erfahrungen mit anderen Menschen zu machen.

Es gibt viele Belege dafür, dass demjenigen, der vertraut auch Vertrauen entgegengebracht wird und umgekehrt. In der Psychologie spricht man auch von der selbsterfüllenden Prophezeihung, wenn derjenige der misstraut, auch öfter enttäuscht wird und seine Befürchtungen somit bestätigt sieht.

Es liegt also an uns, unsere Grundeinstellung zu anderen Menschen zu finden. Wenn wir misstrauen, blocken wir innerlich ab. Zwar bewahrt uns diese Distanz vielleicht vor einer weiteren Enttäuschung, aber wir werden auch nie richtige Nähe erfahren.
Wenn wir vertrauen, gehen wir ein Risiko ein, aber es eröffnen sich uns auch Chancen. Die Chance, positive, erfüllende Erfahrungen zu machen und vielleicht "die wahre Liebe" zu finden.

Eine wichtige Grundlage dabei ist unser Selbstvertrauen. Denn die Fähigkeit uns selbst zu vertrauen ( heißt davon überzeugt zu sein, mit allem, was auf uns zukommt, auch fertig werden zu können ), bedeutet auch, dass wir keine Angst haben müssen, anderen zu vertrauen.....

Trau Dir.....und Dich....

Montag, 12. Mai 2008

Geschmackssache

Können Sie sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die soetwas essen ?

Steinbeisser

Leider paßte das deutlich angewiderte Gesicht der Fischfachverkäuferin nicht mehr mit auf das Bild.

Samstag, 10. Mai 2008

Alte Liebe und du

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Sand unter den Füßen spüren
und dich
Salz auf den Lippen schmecken
und dich
Sonne am endlosen Himmel sehen
und dich
Meer riechen
und dich
Wind flüstern hören
und dich

Atemraubende Sonnenuntergänge
und du
Ein Glas Rotwein am Kamin
und du
Scampiessen mit Blick auf das Meer
und du
Spaziergänge in der Abendsonne
und du
Wind zerzaust mein Haar
und du

Leben und Freiheit einatmen
und dich
Frieden, Ruhe und Klarheit finden
und dich

Freitag, 2. Mai 2008

Tag(e) am Meer

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Ich bin dann mal für eine Woche weg und wünsche euch schon jetzt schöne Pfingsten :-)


Jetzt bist du da, ein Stück deiner Zukunft dabei,
es ist schon lange klar, du fühlst dich frei.
Wenn die Zukunft zur Gegenwart wird, hast du's getan
das Warten, war es wirklich dein Plan ?
Dann verschwindet die Zeit, darauf du in ihr,
Wolken schlagen Salti, du bist nicht mehr bei dir,
die Zeit kehrt zurück und nimmt sich mehr von sich,
in ihr bist du schneller, denn sie bewegt dich.
Der Moment ist die Tat, die du tust - Augenblick
denn dein Auge erblickt, was du tust und erschrickt
vor dem Ding, das du kennst weil es immer da war
die Musik ist aus und ist immer noch da.
Hast du das gewollt, hast du Angst, zu beginn´?
Doch jetzt ist alles anders, denn wir sind mittendrin.
Es dreht sich nur um uns und es ist nichts wie bisher
und das macht uns zu Brüdern mit dem Tag am Meer.

Du spürst das Gras, hier und da bewegt sich was.
Es macht dir Spass, nein, es ist nicht nur das,
denn nach dem Öffnen aller Türen steht am Ende der Trick
des Endes der Suche durch das Finden im Augenblick.
Du atmest ein, du atmest aus,
dieser Körper ist dein Haus und darin kennst du dich aus.
Du lebst, du bist am leben, und das wird dir bewusst
ohne nachzudenken, nur aufgrund der eignen Lebenslust.
Das Gefühl, das du fühlst sagt dir: es ist soweit
und es ändern sich Zustand, der Raum und die Zeit.
Der Verstand kehrt zurück, doch du setzt ihn nicht ein.
Jeder Schritt neues Land, wird es immer so sein ?
Du spürst die Lebensenergie, die durch dich durchfliesst,
das Leben wie noch nie in Harmonie und geniesst.
Es gibt nichts zu verbessern, nichts, was noch besser wär,
ausser dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer.

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